MEET THE PEOPLE

Auf Reisen begegnet man früher oder später Menschen. Beim Einchecken, im Restaurant, als Guide. Und wenn man Menschen begegnet, ist das immer entscheidend für das Erleben. Reisende können sich schwer abgrenzen  – wollen es auch gar nicht, denn: Reisende sind per definitionem offen, neugierig…und dadurch auch in Ihrer Stimmung beeinflussbar bis verletzlich.

In Botswana war ich mit meinem Guide unterwegs. Es war spät. Wir hatten viele Tiere gesehen. Müdigkeit kroch hoch. Und plötzlich ließ er den Fahrer stoppen.

Ranger_Afrika

Zeigte mir ein angeknabbertes Zebra. Und in unmittelbarer Nähe ein chillendes Rudel Löwen mit dicken Bäuchen: 5 Junge und 3 Löwinnen. Er hätte es nicht zeigen müssen, ich hätte nichts bemerkt. Er wäre pünktlich nach Hause gekommen. Es war faszinierend. Die Sonne sank. Die Uhrzeit, zu der alle Safarijeeps die Parkgrenze passiert haben müssen, rückte bedrohlich näher.

Botswana_Afrika

Wir beobachteten. Hatten Gänsehaut. Nur wir und die Löwen. Kein mahnender Blick auf die Uhr. Kein genervtes Fingertrommeln, was mir die Freude an diesem Moment sicher genommen hätte. Dafür echte Zufriedenheit, weil ich glücklich war. Später brausten wir lachend und frierend und zusammen singend durch die Dunkelheit zum Camp. So ist ein Großteil des Erlebens auf Reisen von Menschen beeinflusst.

Beispielsweise das Essen.  Ich habe oft darüber nachgedacht, warum Reisende viel über das Essen auf Reisen berichten.

Bhutan_Kinder

Ich denke, das liegt daran – weil durch das Essen, die Zubereitung des Essens zum Ausdruck kommt, ob der Koch, das Restaurant, das Hotel, die Region – den Gast wertschätzend behandeln oder gleichgültig bis feindlich. Es geht nur um schmackhaft oder nicht. Nicht um Haute Cuisine. Und so ist es mit jeder Begegnung: auf Safari in Afrika benötige ich die Unterstützung eines Guides, sonst sehe ich nichts. In Bhutan ist ein Guide Pflicht.

Tauchen

Beim Segeln um Komodo oder Raja Ampat ist man auch begleitet von Kapitan, Tauchlehrer, Koch und Co. Überall auf der Welt arbeiten Menschen, die Ihr Reiseerlebnis unvergesslich machen oder zerstören. Zumindest mindern. Und das funktioniert nur, wenn sich die Menschen auf Augenhöhe begegnen. Das servile Dienerbild passt nicht zum wirklich Reisenden. Genausowenig wie Gleichgültigkeit. Weder auf der einen, noch auf der anderen Seite. Reisenden ist nichts gleichgültig, was Sie tun. Sie empfinden stark. Oder sie lassen es.

Wohin soll Ihre nächste Reise gehen? Wenn Sie noch mehr Ideen brauchen, dann lassen Sie sich hier inspirieren oder rufen Sie für ein inspirierendes Gespräch an

Julia Bild rund

Ihre Dr. Julia Malchow
Eigentümerin & Gründerin

MEHR UNFORGETTABLE MOMENTS

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